Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… oder der Adventskalender “schwebt”

Langsam sinken die Temperaturen merklich und das Wetter beehrt uns mit Regen, Regen und noch mehr Regen. Bei uns im Norden ein deutliches Zeichen, dass Weihnachten naht. Schnee gibt es, wenn überhaupt, erst im neuen Jahr.

Nun, das Wetter ist trüb, die Gemüter aber nicht. Denn die Adventszeit ist auch im Hause Schmitt eine Zeit der Besinnlichkeit und Familie.

Dazu gehören Familienkuschelabende, nasse Spaziergänge mit einem quitschenden Kind, welches auf jedes Tier zeigt, dass es entdeckt und sich sehr darüber freut und natürlich ADVENTSKALENDER!

Dieses Jahr nun war es Zeit, für Mini-Madame einen Adventskalender zu zaubern und natürlich näht Mama den auch gerne. Vor einiger Zeit geisterte bei Facebook ein Foto von einem Heißluftballon mit einem Stofftier im Körbchen und Anhängmöglichkeiten herum.

“Das kann ich auch!”, dachte ich mir und bin ans Werk gegangen. Das Ergebnis seht ihr nun hier.

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Für die Luftballonhülle habe ich mich auf dem Blog von Edeltraud mit Punkten bedient. Das Schnittmuster mit Anleitung findest du hier.

Wo welche Schlaufen hin müssen, damit man nachher das Körbchen befestigen und den Heißluftballon aufhängen kann, habe ich mir selbst ausbaldowert (ausgedacht/herumprobiert).

Das Körbchen dazu habe ich mir selbst konstruiert. Letztlich ist es nur ein kleines Utensilo zum Aufhängen. Wichtig ist bloß, dass es nicht zu wuchtig wird.

IMG_20151202_112426Ursprünglich hatte ich vor, auch noch Säckchen dazu zu nähen, was aber ins nächste Jahr verschoben wird. Die Geschenkeproduktion muss ja auch noch abgeschlossen werden. Deshalb habe ich mich damit begnügt, die Reste von Papa-Schmitts Adventskalender zu verwenden. Das Papier habe ich einfach ausgedruckt. Die Druckvorlagen habe ich auf der Seite vom Deli-Magazin entdeckt und bekommt man hier (übrigens eine tolle Möglichkeit für Kurzentschlossene, doch noch einen Adventskalender zu basteln!). Ich finde das Papier extrem stylisch.

Edit:

Ich habe heute den Hinweis bekommen, dass es ein entsprechendes Schnittmuster mit Anleitung zu kaufen gibt. Das findet ihr hier für nur 4,99€ – da hat man dann alles aus einer Hand mit den passenden Maßen und und und… :-)

So, vielleicht lassen sich ja noch mehr zu einem solchen Adventskalender inspirieren.

Viel Spaß dabei und eine schöne Adventszeit wünsche ich euch allen!

Eule Frieda

Der Herbst kleidet sich in bunten Farben, kalten Schauern, Nebel und Sonnenstrahlen. Bäume werfen ihr Laub ab und lassen unsere Blicke weiter durch den Wald streifen, als noch von ein paar Wochen.

Mit ganz viel Glück entdeckst du mitunter ein paar Waldtiere. Schaust du ganz genau hin, lässt sich auch eine Eule sehen, die ihre großen Augen bei Tage lieber geschlossen hält und ein Schläfchen einlegt um bei Nacht wieder voller Energie an der großen Jagd teilzunehmen.

Diese Eule kannst du nun häkeln, denn…

… lang hat es gedauert, doch was lange währt, wird endlich gut (oder so ähnlich ;-) ). Hoffe ich zumindest.

Endlich gibt es eine neue Anleitung von mir – für euch!

Dieses Mal gibt es etwas für diejenigen unter euch etwas, die auch gerne Mal zur Häkelnadel greifen. Es handelt sich um eine Grundanleitung zum Filethäkeln eines Eulenmotivs. Genannt habe ich es EULE FRIEDA. :-)

Foto: S. Gerdes 2015

Foto: S. Gerdes 2015

Aus der Grundanleitung ergeben sich eine Haufen Möglichkeiten, was ihr daraus zaubern könnt. Anregungen findet ihr in der Anleitung. Fallen euch mehr ein, lasst mich gern daran teilhaben!

Hier folgt nun der Link zur Anleitung.

Viel Freude beim Häkeln!

Möchtest du andere auch auf das Freebook hinweisen, oder daran teilhaben lassen, dann sei bitte so lieb und nutze dafür nicht den Dropbox-Direktlinkt, sondern den Link zu dieser Seite. Immerhin stelle ich euch meine kreative Arbeit zur Verfügung, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Da ist es doch nur gerecht, dass zumindest jeder erfährt, wer sich die Arbeit gemacht hat. ;-) Daaaanke!!

Ach ja, und Fotos folgen!

Von Kinderkrankheiten und Babyzeug

Neun ganze Monate wurde meine kleine Familie von Kinderkrankheiten verschont und dann ging es los… aber richtig!

Wir hatten das “Glück”, dass nicht nur unsere Tochter krank wurde – nein, mein Mann und ich mussten in den folgenden Tagen natürlich auch dran glauben, so dass wir drei mit Fieber auf dem Sofa vegetierten. Und da reicht natürlich nicht der standardmäßige 7-Tage-Infekt. Es müssen gleich zwei hintereinander sein. Ohne Pause! Das Schlaucht ganz schön und verhagelt einem jegliche Planung. Auf diese Weise ist man ganz schnell mal für zwei Wochen ausgeknockt.

Wie sagte ein Bekannter? So ungefähr: “Kranke Kinder sind schon echt anstrengend, aber wenn dann auch noch die Eltern krank werden ist es ein Fluch!”

Drei Probenähen hat es mir völlig verhauen. Für zwei davon konnte ich noch fertig nähen, aber die Fotos und Feedback waren nicht mehr drin. Für das dritte Probenähen hab ich ein halbes Feedback geschafft und sitze jetzt – eine Woche nach Abgabetermin – wieder an der Nähmaschine. Schöner Mist! Das mag ich ja so gar nicht. Verpflichtungen eingehen und ihnen nicht nachkommen können ist so gar nicht mein Ding. Das anstehende Probehäkeln für mein nächstes Freebook musste dadurch auch verschoben werden und kann nun hoffentlich in den nächsten Tagen starten.

Nun gut. Ich kann es nicht ändern. Aber ich kann die Gelegenheit heute nutzen und mal ein paar Dinge zeigen, die ich für meine Lütte genäht aber noch nicht geposted habe.

Die Tippy Toes entstanden schon gegen Ende des Winters, um die Füße meines Mädchens zu wärmen, als der mit Füßlingen versehene Schneeanzug zu warm wurde. Denn den Übergangsanzug, den ich ihr nach einem Ottobre-Schnitt genäht habe, besitzt keine Füßlinge.

TippyToes 1

Das kostenlose Schnittmuster für die Tippy Toes habe ich bei “Am liebsten Sorgenfrei” gefunden. Das Nähen ist ehrlich gesagt eine ziemliche Friemelarbeit, aber sie lohnt sich meiner Meinung nach sehr. Macht man das Bündchen eng genug, bleiben diese Schühchen sogar eine Weile an den Füßen, ehe das Kind sie wieder auszieht.

Etwa zur gleichen Zeit entstand auch ein erstes Halstuch für meine Kleine. Dafür lassen sich wunderbar Stoffreste verwenden, die beim Zuschneiden von größeren Kleidungsstücken meistens anfallen.

Halstuch 1 getragen

Wie man sehen kann, erfüllt das Halstuch seinen Zweck. Es wärmt nicht nur den Hals an kühlen Tagen, sondern fängt auch Speichel auf, der beim Zahnen bekanntlich in Hülle und Fülle fließt. Für dieses Halstuch habe ich das kostenslose Schnittmuster vom “stoffbüro” verwendet. Als nächstes teste ich das Schnittmuster von Pattydoo und werde dann im Blog berichten.

Halstuch 1

Auf meiner Facebook-Seite habe ich im Winter bereits ein Bild des ersten Sommerkleides für meine Lütte gezeigt – jedoch nur auf dem Bügel hängend. Nun zeige ich die damals versprochenen Tragebilder.

Sommerkleid 1 Seite

Das Kleid habe ich nach einem Schnittmuster aus der Ottobre 1/2015 genäht. Den Stoff haben meine Schwiegermutter und ich in Husum entdeckt und sofort gekauft.

Sommerkleid 1 Hinten

Im Nachhinein betrachtet fehlt mir bei dem Schnittmuster jedoch eine Knopfleiste. Mittlerweile passt das Kleid zwar hervorragend, aber das Anziehen gestaltet sich beim Über-den-Kopf-ziehen doch etwas schwierig. Deshalb werde ich in Zukunft – auch wenn das Original-Schnittmuster das nicht vorsieht – grundlegend eine Knopfleise (seitlich auf der Schulternaht oder vorne) einnähen.

Im April hatte meine Tochter einen ziemlichen Wachstumsschub und passte plötzlich nicht mehr in ihre Mütze. Es musste unbedingt eine Ohren bedeckende Mütze zum Zubinden her, denn sonst bleibt sie nicht all zu lange auf dem Kopf oder ist plötzlich über das Gesicht gezogen. Ersteres gefällt mir nicht und zweiteres erzeugt bei meiner Kleinen definitiv Geschrei.

BabALouV schräg vorne

Letztlich habe ich mich für das kostenlose Schnittmuster BabALouV von “BabALouV” entschieden und nur eine Kleinigkeit am Schirm verändert, damit dieser nicht so tief über den Augen hängt. Schließlich soll Mini-Madame ja auch noch was von der Umgebung sehen können. Und zwar habe ich die gerade Kante des Schirmes einfach eingerundet, so dass im Grunde eine Mondsichel entstanden ist.

BabALouV Kappe

Verwendet man Jersey für die Mütze, wächst sie eine ganze Weile mit. Im April saß sie noch sehr locker und großzügig. Jetzt Ende Juni ist immer noch Luft für einen weiteren Wachstumsschub.

So, nun geht es für mich zurück auf das Sofa – die letzten Ausläufer des grippalen Infekts loswerden, indem ich mit Tochter und Mann zusammenkuschel.

Großprojekt: Zelt – oder die Qual der Wahl

Seit einiger Zeit – um genau zu sein, seit letztem Jahr – denke ich darüber nach, dass ein größeres Zelt her müsste, um meine wachsende Familie darin auf den Mittelaltermärkten gut unterbringen zu können.

Zusätzlich reizt mich die Herausforderung. ;-)

Ja, einige schaffen es, in einem Zelt, wie ich es im Moment habe, sogar zu viert gut zurecht zu kommen und alles unter zu bringen. Aber Madame mag es geräumig und muss ja auch einiges an Klamotten, die sich mittlerweile angesammelt haben, unterbringen. Und wenn man sich dann noch ein Bett mit Gestell gönnt, kann das Zelt fast nicht groß genug sein.

Also habe ich mich mal umgesehen und festgestellt, dass ich eine ganze Weile sparen müsste, bis ein Zelt der Größenordnung, die ich mir so ungefähr vorstellen könnte, in erreichbare Nähe gerückt wäre. So bin ich auf die Idee gekommen, ein Zelt zu nähen.

Aus diesem Grunde schaue ich mich schon seit der letzten Saison auf den Märkten um, sammle Ideen, vergleiche Formen und Umfänge, zähle Stangen und kaue gedanklich auf vielen Einfällen herum.

Bevor ich jedoch in konkretere Planungen gehe, wie z.B. die Berechnung der Stoffmengen, muss entschieden werden, welche Form das Zelt haben soll.

Fest steht, dass es mit Stangen (kein Gerüst), Heringen und Abspannungen in Form von Tauen aufgebaut wird – egal, für welchen Zelttypen ich mich letztlich entscheide.

Ob das Zelt einfarbig sein wird oder mehrfarbig, entscheide ich nach Preisunterschied und Möglichkeiten der Beschaffung.

Zur Auswahl stehen:

  1. Ein quadratisches Heroldszelt. Quadratisch. Praktisch. Gut. Aber vielleicht ein wenig langweilig? Positiv sind die Möglichkeiten der Platzausnutzung, die hier optimal wären. Zu bedenken wäre, die große flache Fläche, die jedem Wind trotzen muss.
  2. Ein Zweimaster mit großen, halbrunden Abseiten und einem vergleichsweise riesigen Eingang. Der macht optisch einiges her und ist etwas windschnittiger. Unterteilt man jedoch das Zelt innen mit Tüchern in einzelne Abteile, ist eine Abseite schon fast komplett durch ein Doppelbett ausgefüllt.
  3. Ein Rundzelt, welches starke Windböen vermutlich am Besten wegsteckt, aber letztlich im Vergleich die kleinste Innenfläche bietet. Unterteilungen durch Tücher sind hier kaum im sinnvollen Maße möglich.

Zeltauswahl

Zeltauswahl oben

Die Konstruktion der Zelte plane ich mit Hilfe eines Programmes namens SketchUp, welches für nicht gewerbliche Zwecke kostenlos nutzbar ist.

Die Möglichkeit der Unterteilung ist mir deshalb so wichtig, weil ich gerne einen Eltern- und einen Kinderbereich zum Schlafen einrichten würde, der mit Hilfe von Tüchern blickdicht abgetrennt werden kann. Außerdem wäre es sehr gut, wenn ich auch Tisch und Sitzgelegenheiten darin unterbringen könnte, damit wir nicht noch extra ein Sonnensegel transportieren und aufbauen müssen, wenn wir mal ohne das große Lager(-sonnensegel) unterwegs sind.

Tja, es führt kein Weg daran vorbei. Ich muss mich entscheiden!

Hach… die Qual der Wahl… Wie soll ich mich bloß entscheiden?

Über hilfreiche pro und contra Argumente würde ich mich sehr freuen. :-D

Die Lätzchenparade

Es ist der helle Wahnsinn, denn meine kleine Tochter ist nun schon fast sieben Monate alt. Das kennt wahrscheinlich jeder, der schon Kinder hat: Es geht so unfassbar schnell!

Seit ungefähr einem Monat bekommt meine Lütte nun also schon Brei zusätzlich zur Muttermilch. Das ist eine ganz schön kleckrige Angelegenheit… Anfangs behalf ich mir mit dem einen Lätzchen, welches uns mal geschenkt wurde und den Moltontüchern, die ich auch zum Stillen verwende, um das Kind, mich und unsere Kleidung halbwegs sauber durch die Fütterung zu bringen. Aber solche Improvisationen stressen auf Dauer dann doch ein wenig.

Alsoooo mussten Lätzchen her. Und zwar schnell und günstig.

Lätzchenparade quer

Aus diesem Grund habe ich mir mal meine Stoffvorräte vorgeknöpft und geschaut, was ich denn so da habe, um in die Lätzchenproduktion zu gehen. Gefunden habe ich einen alten Biber-Bettdeckenbezug (der ist schön flauschig und dadurch auch etwas aufnahmefähiger als einfache gewebte Baumwolle), und mehrere alte, weiße Bettlaken, die alle schon irgendwelche Risse hatten. Alle vier Lätzchen, die ich hier zeige sind also abgesehen von Garn zu 100% recycelt. Auf eine Einlage habe ich verzichtet.

Und weil das Wetter heute Mittag so unglaublich schön war, habe ich mir Lätzchen, Wäscheklammern und Kamera geschnappt und bin raus gegangen, um die Lätzchenparade zu fotografieren. Wie man anhand der Bilder erahnen kann, weht hier eine leichte nordfriesische Briese und pustet die Lätzchen durch. Die Korkenzieher-Hasel zeigt sich schon im Frühjahrskleid und beginnt zu grünen. Da konnte ich einfach nicht widerstehen und habe sie als meinen Hintergrund für die Fotos genutzt.

Lätzchenparade hochkantDie Lätzchen habe ich mal als Anlass genommen, um verschiedene Zierstiche meiner etwa 30 bis 40 Jahre alten Nähmaschine auszuprobieren. Bislang bin ich ganz begeistert! :-D

Laetzchen in der Briese  Lätzchen 1  Lätzchen 3

Lätzchen 4  Lätzchen 2  Lätzchen Frühlingsbild

Weiß als Lätzchenfarbe ist nicht gerade ideal, denn Karotte und Co. hinterlassen gerne mal permanente Flecken, wie ich feststellen durfte. Aber als Schrägband und für die Rückseite funktioniert es hervorragend. Das kostenlose und schöne >> Schnittmuster << habe ich beim Kreativlabor Berlin gefunden. Deren Freebook bietet drei Varianten an, von denen ich mich zunächst (weil es ja schnell gehen sollte) für die einfachste entschieden habe.

Schlafsack meets Pen-and-Paper-Rollenspiel

Pen-and-Paper-Rollenspiel ist mit Sicherheit nicht für Jedermann ein Begriff, deshalb werde ich das hier einmal kurz umreißen:

Eine Gruppe Gleichgesinnter trifft sich, wie zu einem normalen Spieleabend auch, um gemeinsam Fantasy-Abenteuer zu erleben. Das geschieht nicht am PC, der Konsole oder einem anderen elektrischen Gerät, sondern mit viel Fantasie, Stift und Papier bewaffnet am Tisch. Der Spielleiter führt die übrigen Teilnehmer dann mittels Erzählkunst durch ein Abendteuer und stellt deren Charakteren Herausforderungen in Form von Rätseln, Gegnern und was ihm sonst noch so einfällt. Um herauszufinden, ob ein Charakter etwas Bestimmtes mit seinen vorher definierten Fähigkeiten schaffen kann, wird gewürfelt – z.B. mit einem zwanzigseitigen Würfel.

Sowas macht mein Mann mit ein paar anderen Leuten als Hobby.

Und was hat das alles jetzt mit einem Schlafsack zu tun?

Tja, wie das oft so ist, wenn man handwerklich viel macht, kam eines Tages die Frage: „Kannst du nicht mal…?“.

In diesem Fall hat einer der Mitspieler vor ein paar Tagen ein kleines Töchterchen bekommen und da wurde ich gebeten, etwas für die Lütte als Gemeinschaftsgeschenk der Rollenspiel-Gruppe zu nähen. Ein Schlafsack schien mir da naheliegend. Aber nicht irgendeiner! Nein, das Thema Rollenspiel sollte eine Rolle spielen (haha… ein Künstler der Sprache weilt unter uns ;-) …).

Und so kam es dazu, dass ich mein Seidenpapier hervor holte, einen Schlafsack entwarf und nach den Vorgaben meines Mannes einen zwanzigseitigen Würfel als Applikation aufbrachte – er hat auch geholfen und die ganzen kleinen Sachen ausgeschnitten.

Heraus gekommen ist dabei ein hübscher Schlafsack, der zumindest die ersten Monate mitwachsen kann.

Schlafsack 1 Totale

Schlafsack 1 Träger

 

Sollte ich diesen Schlafsack nochmal nähen, werde ich einen etwas kürzeren Reißverschluss nehmen. 60 cm waren dann doch etwas übertrieben. Und das nähen so kleiner, feiner Rundungen, wie an der roten Zwanzig muss ich eindeutig noch etwas üben. Aber im Großen und Ganzen bin ich ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis.Schlafsack 1 Applikation

Erstes Probenähen

Viele, die sich online in der “Nähszene” umtun kennen das: Alle möglichen Leute, Firmen und Seiten rufen zum Probenähen auf und man selbst bewirbt und bewirbt sich und wird einfach nicht genommen… Nicht schlimm – die Aufrufe haben ja kein Ende! Irgendwann klappt es bestimmt. Also gilt grundsätzlich: Nicht aufgeben! Lächeln und weiter bewerben. :-D

Tja, ich musste nun selber zum Probenähen (für das Windel-Etui) aufrufen und bin es so im Nachhinein betrachtet eher chaotisch angegangen – das wird beim nächsten Mal bestimmt besser! Wie soetwas gut organisiert wird, lernt man – habe ich festgestellt – am Besten, wenn man selber mal Teilnehmer ist.

Folgendes nehme ich mir für das nächste Erstellen eines Freebooks und Probenähen vor:

  • Verwenden eines vernünftigen Grafikprogrammes um nicht kurz vor Beendigung der Arbeit die Nerven verlieren zu müssen, weil plötzlich gar nichts mehr so aussieht, wie man es gestaltet hatte.
  • Mehr als nur zweimal Korrektur lesen, um peinliche Fehler wie das Vertauschen von “rechts auf rechts” mit “links auf links” von vornherein zu beseitigen. Das führt beim Probenähteam zu Recht zu großen Verwirrungen.
  • Erstellen eines genauen Termin- und Ablaufsplans, der allen Probenähern zugänglich und klar verständlich ist.
  • Einheitliche Vorgaben für Bilder/Collagen (Format, Beschriftung etc.).
  • Einrichtung von Ordnern, in denen alle Bilder, Namen und Seiten gesammelt werden, um mir am Ende die Arbeit zu erleichtern. ;-)
  • Bestimmt fallen mir beim nächsten Mal noch mehr Dinge auf und ein, die ich dann besser/anders machen möchte – wir werden sehen.

Nun hat das Probenähen zu meinem Freebook ja trotz einiger Hürden wirklich gut geklappt, was zu großen Teilen dem Team zu verdanken ist, welches mir zur Seite stand. <3

Und was passiert dann? Ich werde gleich in zwei Probenähteams aufgenommen und darf dabei helfen, Anleitungen zu perfektionieren!

Eine Runde ist nun schon vorbei. Ich habe für >>Rappelschnut & Lausbub<< das Ebook Bontjebunt getestet, welches am Sonntag, den 29.03.2015 erscheint. Dabei ist ein tolles, individuelles Memory-Spiel heraus gekommen, bei dem sich die Bilder beliebig austauschen lassen. Dabei ist ebenfalls eine Tasche, in der sich alles Teile verstauen lassen. Melanie Hoger hat sehr viel Arbeit in ein wirklich schön gestaltetes Ebook gesteckt, das auch Anfänger zu einem guten Ergebnis führen kann. Wenn meine Tochter erstmal alt genug ist, wird das von mir genähte Memory sicher oft verwendet werden.

BontjebuntCollage2

Ich bin gespannt, wann das andere Probenähen startet, zu dem ich eingeladen wurde und werde sicher wieder berichten!

Ein neuer Blog ist geschlüpft!

Ein herzliches Willkommen bei Madame Schmitt!

Endlich ist es so weit und der Blog geht an den Start. Hinter dem Blog verbirgt sich eine dreißigjährige, frischgebackene Mama, die viel zu viele zeitraubende Hobbies betreibt. Da passt also auch noch ein Blog.

Seit der Grundschule stricke ich nun schon und seit 1998 nähe ich. Angefangen habe ich mit Mamas guter Wolldecke – das gab vielleicht Ärger – aus der ich von Hand ein Kleid nähte. Häkeln habe ich vor ein paar Jahren von meinem Mann (ja wirklich!) gelernt, der die weltbesten Mützen machen kann. Die vor Jahren mir versprochene habe ich noch nicht bekommen. Und ansonsten probiere ich so ziemlich alles aus, was die Handarbeit/das Handwerk bietet. Besonders spannend sind da historische Handarbeitstechniken, wie Nadelbinden, Spinnen oder Brettchenweben, an denen ich mich seit… ach ja, seit 2003 versuche, denn ich bin seitdem auf mittelalterlichen Märkten im Heerlager unterwegs. Aber ich arbeite nicht nur mit textilen Materialien, sondern baue auch gerne mit Holz oder was ich sonst noch in die Finger bekomme.

In der nächsten Zeit werde ich bestimmt das eine oder andere zeigen, was ich bisher gemacht habe, was ich aktuell so herstelle oder ausprobiere und welche Pläne ich sonst noch ausbrüte. Nach und nach wird es sicher die eine oder andere Anleitung geben und vielleicht sogar Schnittmuster (aber das ist wirklich Zukunftsmusik).

Zur Veröffentlichung meines Blogs gibt es natürlich ein kleines Leckerli. Als Zubehör zu meiner Wickeltasche habe ich ein Windel-Etui entworfen, in das eine normal große Packung Feuchttücher und ca. acht Windeln der Größe 3 reinpassen. Die Anleitung dazu findest du hier.

Viel Spaß beim Stöbern, Schmökern und Ausprobieren!

Madame Schmitt

Windel-Etui Ida

Mit der Veröffentlichung meines Blogs möchte ich gleich meine erste Anleitung zur Verfügung stellen.

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Dabei handelt es sich um ein Etui für Windeln und eine normal große Packung Feuchttücher, um auch auf einem längeren Ausflug ausreichend zum Wickeln versorgt zu sein. Die Anleitung bekommst du hier.

Meine super tollen Probenähmädels haben einige sehr schöne, kreative und einzigartige Exemplare gezaubert, die hier bewundert werden können.

Die Bilder wurden zur Verfügung gestellt von:

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