Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… oder der Adventskalender “schwebt”

Langsam sinken die Temperaturen merklich und das Wetter beehrt uns mit Regen, Regen und noch mehr Regen. Bei uns im Norden ein deutliches Zeichen, dass Weihnachten naht. Schnee gibt es, wenn überhaupt, erst im neuen Jahr.

Nun, das Wetter ist trüb, die Gemüter aber nicht. Denn die Adventszeit ist auch im Hause Schmitt eine Zeit der Besinnlichkeit und Familie.

Dazu gehören Familienkuschelabende, nasse Spaziergänge mit einem quitschenden Kind, welches auf jedes Tier zeigt, dass es entdeckt und sich sehr darüber freut und natürlich ADVENTSKALENDER!

Dieses Jahr nun war es Zeit, für Mini-Madame einen Adventskalender zu zaubern und natürlich näht Mama den auch gerne. Vor einiger Zeit geisterte bei Facebook ein Foto von einem Heißluftballon mit einem Stofftier im Körbchen und Anhängmöglichkeiten herum.

“Das kann ich auch!”, dachte ich mir und bin ans Werk gegangen. Das Ergebnis seht ihr nun hier.

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Für die Luftballonhülle habe ich mich auf dem Blog von Edeltraud mit Punkten bedient. Das Schnittmuster mit Anleitung findest du hier.

Wo welche Schlaufen hin müssen, damit man nachher das Körbchen befestigen und den Heißluftballon aufhängen kann, habe ich mir selbst ausbaldowert (ausgedacht/herumprobiert).

Das Körbchen dazu habe ich mir selbst konstruiert. Letztlich ist es nur ein kleines Utensilo zum Aufhängen. Wichtig ist bloß, dass es nicht zu wuchtig wird.

IMG_20151202_112426Ursprünglich hatte ich vor, auch noch Säckchen dazu zu nähen, was aber ins nächste Jahr verschoben wird. Die Geschenkeproduktion muss ja auch noch abgeschlossen werden. Deshalb habe ich mich damit begnügt, die Reste von Papa-Schmitts Adventskalender zu verwenden. Das Papier habe ich einfach ausgedruckt. Die Druckvorlagen habe ich auf der Seite vom Deli-Magazin entdeckt und bekommt man hier (übrigens eine tolle Möglichkeit für Kurzentschlossene, doch noch einen Adventskalender zu basteln!). Ich finde das Papier extrem stylisch.

Edit:

Ich habe heute den Hinweis bekommen, dass es ein entsprechendes Schnittmuster mit Anleitung zu kaufen gibt. Das findet ihr hier für nur 4,99€ – da hat man dann alles aus einer Hand mit den passenden Maßen und und und… :-)

So, vielleicht lassen sich ja noch mehr zu einem solchen Adventskalender inspirieren.

Viel Spaß dabei und eine schöne Adventszeit wünsche ich euch allen!

Eule Frieda

Der Herbst kleidet sich in bunten Farben, kalten Schauern, Nebel und Sonnenstrahlen. Bäume werfen ihr Laub ab und lassen unsere Blicke weiter durch den Wald streifen, als noch von ein paar Wochen.

Mit ganz viel Glück entdeckst du mitunter ein paar Waldtiere. Schaust du ganz genau hin, lässt sich auch eine Eule sehen, die ihre großen Augen bei Tage lieber geschlossen hält und ein Schläfchen einlegt um bei Nacht wieder voller Energie an der großen Jagd teilzunehmen.

Diese Eule kannst du nun häkeln, denn…

… lang hat es gedauert, doch was lange währt, wird endlich gut (oder so ähnlich ;-) ). Hoffe ich zumindest.

Endlich gibt es eine neue Anleitung von mir – für euch!

Dieses Mal gibt es etwas für diejenigen unter euch etwas, die auch gerne Mal zur Häkelnadel greifen. Es handelt sich um eine Grundanleitung zum Filethäkeln eines Eulenmotivs. Genannt habe ich es EULE FRIEDA. :-)

Foto: S. Gerdes 2015

Foto: S. Gerdes 2015

Aus der Grundanleitung ergeben sich eine Haufen Möglichkeiten, was ihr daraus zaubern könnt. Anregungen findet ihr in der Anleitung. Fallen euch mehr ein, lasst mich gern daran teilhaben!

Hier folgt nun der Link zur Anleitung.

Viel Freude beim Häkeln!

Möchtest du andere auch auf das Freebook hinweisen, oder daran teilhaben lassen, dann sei bitte so lieb und nutze dafür nicht den Dropbox-Direktlinkt, sondern den Link zu dieser Seite. Immerhin stelle ich euch meine kreative Arbeit zur Verfügung, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Da ist es doch nur gerecht, dass zumindest jeder erfährt, wer sich die Arbeit gemacht hat. ;-) Daaaanke!!

Ach ja, und Fotos folgen!

Von Kinderkrankheiten und Babyzeug

Neun ganze Monate wurde meine kleine Familie von Kinderkrankheiten verschont und dann ging es los… aber richtig!

Wir hatten das “Glück”, dass nicht nur unsere Tochter krank wurde – nein, mein Mann und ich mussten in den folgenden Tagen natürlich auch dran glauben, so dass wir drei mit Fieber auf dem Sofa vegetierten. Und da reicht natürlich nicht der standardmäßige 7-Tage-Infekt. Es müssen gleich zwei hintereinander sein. Ohne Pause! Das Schlaucht ganz schön und verhagelt einem jegliche Planung. Auf diese Weise ist man ganz schnell mal für zwei Wochen ausgeknockt.

Wie sagte ein Bekannter? So ungefähr: “Kranke Kinder sind schon echt anstrengend, aber wenn dann auch noch die Eltern krank werden ist es ein Fluch!”

Drei Probenähen hat es mir völlig verhauen. Für zwei davon konnte ich noch fertig nähen, aber die Fotos und Feedback waren nicht mehr drin. Für das dritte Probenähen hab ich ein halbes Feedback geschafft und sitze jetzt – eine Woche nach Abgabetermin – wieder an der Nähmaschine. Schöner Mist! Das mag ich ja so gar nicht. Verpflichtungen eingehen und ihnen nicht nachkommen können ist so gar nicht mein Ding. Das anstehende Probehäkeln für mein nächstes Freebook musste dadurch auch verschoben werden und kann nun hoffentlich in den nächsten Tagen starten.

Nun gut. Ich kann es nicht ändern. Aber ich kann die Gelegenheit heute nutzen und mal ein paar Dinge zeigen, die ich für meine Lütte genäht aber noch nicht geposted habe.

Die Tippy Toes entstanden schon gegen Ende des Winters, um die Füße meines Mädchens zu wärmen, als der mit Füßlingen versehene Schneeanzug zu warm wurde. Denn den Übergangsanzug, den ich ihr nach einem Ottobre-Schnitt genäht habe, besitzt keine Füßlinge.

TippyToes 1

Das kostenlose Schnittmuster für die Tippy Toes habe ich bei “Am liebsten Sorgenfrei” gefunden. Das Nähen ist ehrlich gesagt eine ziemliche Friemelarbeit, aber sie lohnt sich meiner Meinung nach sehr. Macht man das Bündchen eng genug, bleiben diese Schühchen sogar eine Weile an den Füßen, ehe das Kind sie wieder auszieht.

Etwa zur gleichen Zeit entstand auch ein erstes Halstuch für meine Kleine. Dafür lassen sich wunderbar Stoffreste verwenden, die beim Zuschneiden von größeren Kleidungsstücken meistens anfallen.

Halstuch 1 getragen

Wie man sehen kann, erfüllt das Halstuch seinen Zweck. Es wärmt nicht nur den Hals an kühlen Tagen, sondern fängt auch Speichel auf, der beim Zahnen bekanntlich in Hülle und Fülle fließt. Für dieses Halstuch habe ich das kostenslose Schnittmuster vom “stoffbüro” verwendet. Als nächstes teste ich das Schnittmuster von Pattydoo und werde dann im Blog berichten.

Halstuch 1

Auf meiner Facebook-Seite habe ich im Winter bereits ein Bild des ersten Sommerkleides für meine Lütte gezeigt – jedoch nur auf dem Bügel hängend. Nun zeige ich die damals versprochenen Tragebilder.

Sommerkleid 1 Seite

Das Kleid habe ich nach einem Schnittmuster aus der Ottobre 1/2015 genäht. Den Stoff haben meine Schwiegermutter und ich in Husum entdeckt und sofort gekauft.

Sommerkleid 1 Hinten

Im Nachhinein betrachtet fehlt mir bei dem Schnittmuster jedoch eine Knopfleiste. Mittlerweile passt das Kleid zwar hervorragend, aber das Anziehen gestaltet sich beim Über-den-Kopf-ziehen doch etwas schwierig. Deshalb werde ich in Zukunft – auch wenn das Original-Schnittmuster das nicht vorsieht – grundlegend eine Knopfleise (seitlich auf der Schulternaht oder vorne) einnähen.

Im April hatte meine Tochter einen ziemlichen Wachstumsschub und passte plötzlich nicht mehr in ihre Mütze. Es musste unbedingt eine Ohren bedeckende Mütze zum Zubinden her, denn sonst bleibt sie nicht all zu lange auf dem Kopf oder ist plötzlich über das Gesicht gezogen. Ersteres gefällt mir nicht und zweiteres erzeugt bei meiner Kleinen definitiv Geschrei.

BabALouV schräg vorne

Letztlich habe ich mich für das kostenlose Schnittmuster BabALouV von “BabALouV” entschieden und nur eine Kleinigkeit am Schirm verändert, damit dieser nicht so tief über den Augen hängt. Schließlich soll Mini-Madame ja auch noch was von der Umgebung sehen können. Und zwar habe ich die gerade Kante des Schirmes einfach eingerundet, so dass im Grunde eine Mondsichel entstanden ist.

BabALouV Kappe

Verwendet man Jersey für die Mütze, wächst sie eine ganze Weile mit. Im April saß sie noch sehr locker und großzügig. Jetzt Ende Juni ist immer noch Luft für einen weiteren Wachstumsschub.

So, nun geht es für mich zurück auf das Sofa – die letzten Ausläufer des grippalen Infekts loswerden, indem ich mit Tochter und Mann zusammenkuschel.

Die Lätzchenparade

Es ist der helle Wahnsinn, denn meine kleine Tochter ist nun schon fast sieben Monate alt. Das kennt wahrscheinlich jeder, der schon Kinder hat: Es geht so unfassbar schnell!

Seit ungefähr einem Monat bekommt meine Lütte nun also schon Brei zusätzlich zur Muttermilch. Das ist eine ganz schön kleckrige Angelegenheit… Anfangs behalf ich mir mit dem einen Lätzchen, welches uns mal geschenkt wurde und den Moltontüchern, die ich auch zum Stillen verwende, um das Kind, mich und unsere Kleidung halbwegs sauber durch die Fütterung zu bringen. Aber solche Improvisationen stressen auf Dauer dann doch ein wenig.

Alsoooo mussten Lätzchen her. Und zwar schnell und günstig.

Lätzchenparade quer

Aus diesem Grund habe ich mir mal meine Stoffvorräte vorgeknöpft und geschaut, was ich denn so da habe, um in die Lätzchenproduktion zu gehen. Gefunden habe ich einen alten Biber-Bettdeckenbezug (der ist schön flauschig und dadurch auch etwas aufnahmefähiger als einfache gewebte Baumwolle), und mehrere alte, weiße Bettlaken, die alle schon irgendwelche Risse hatten. Alle vier Lätzchen, die ich hier zeige sind also abgesehen von Garn zu 100% recycelt. Auf eine Einlage habe ich verzichtet.

Und weil das Wetter heute Mittag so unglaublich schön war, habe ich mir Lätzchen, Wäscheklammern und Kamera geschnappt und bin raus gegangen, um die Lätzchenparade zu fotografieren. Wie man anhand der Bilder erahnen kann, weht hier eine leichte nordfriesische Briese und pustet die Lätzchen durch. Die Korkenzieher-Hasel zeigt sich schon im Frühjahrskleid und beginnt zu grünen. Da konnte ich einfach nicht widerstehen und habe sie als meinen Hintergrund für die Fotos genutzt.

Lätzchenparade hochkantDie Lätzchen habe ich mal als Anlass genommen, um verschiedene Zierstiche meiner etwa 30 bis 40 Jahre alten Nähmaschine auszuprobieren. Bislang bin ich ganz begeistert! :-D

Laetzchen in der Briese  Lätzchen 1  Lätzchen 3

Lätzchen 4  Lätzchen 2  Lätzchen Frühlingsbild

Weiß als Lätzchenfarbe ist nicht gerade ideal, denn Karotte und Co. hinterlassen gerne mal permanente Flecken, wie ich feststellen durfte. Aber als Schrägband und für die Rückseite funktioniert es hervorragend. Das kostenlose und schöne >> Schnittmuster << habe ich beim Kreativlabor Berlin gefunden. Deren Freebook bietet drei Varianten an, von denen ich mich zunächst (weil es ja schnell gehen sollte) für die einfachste entschieden habe.

Windel-Etui Ida

Mit der Veröffentlichung meines Blogs möchte ich gleich meine erste Anleitung zur Verfügung stellen.

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Dabei handelt es sich um ein Etui für Windeln und eine normal große Packung Feuchttücher, um auch auf einem längeren Ausflug ausreichend zum Wickeln versorgt zu sein. Die Anleitung bekommst du hier.

Meine super tollen Probenähmädels haben einige sehr schöne, kreative und einzigartige Exemplare gezaubert, die hier bewundert werden können.

Die Bilder wurden zur Verfügung gestellt von:

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